Donnerstag, 22. Juli 2021, 19:17

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Aufsichtsrechtlich (Basel II) festgesetzte Prozentsätze zur Konvertierung von außerbilanziellen Posten in kreditäquivalente Aktiva.

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Eines aus einer Reihe von definierten Ereignissen (z.B. Konkurs, Zahlungsaufschub, Restrukturierung), welches im Falle seines Eintritts bei der Referenzschuld eine Ausgleichszahlung bewirkt.

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Statistisches Mass für den Zusammenhang bzw. den Gleichlauf zweier Grössen.

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Nach Basel II liegt der Kreditausfall im Hinblick auf einen spezifischen Schuldner vor, wenn eines oder beide der folgenden Ereignisse eingetreten sind: 1) die Bank geht davon aus, dass der Schuldner seinen Kreditverpflichtungen mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht in voller Höhe nachkommen wird 2) eine wesentliche Verbindlichkeit des Schuldners ist mehr als 90 Tage überfällig.

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(Asset Correlation) Die Korrelation der Erträge von zwei risikobehafteten Aktiva.

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Die Korrelation (r) misst die Beziehung, die die Wertentwicklungen zweier verschiedener Investitionen untereinander haben. Der Korrelations-Koeffizient rangiert zwischen + 1,0, für Investitionen, deren Wertentwicklung absolut identisch verläuft, und - 1,0, für Investitionen, deren Wertentwicklung absolut gegensätzlich verläuft. Investitionen mit einer Korrelation von 0 haben keinerlei Übereinstimmung. Portfolios, die Anlagen mit geringer Korrelation kombinieren, bieten eine Risikostreuung bzw. ein vermindertes Risiko, ohne dabei den potentiellen Gesamtertrag des Portfolios zu verringern.

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Jede einzelne Forderung oder Gruppe von Forderungen, die geeignet sind, so große Verluste zu generieren, dass der Fortbestand der Bank oder ihre Fähigkeit, ihr Kerngeschäft fortzuführen, bedroht sind.

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Begriff aus der technischen Analyse, der eine von drei aufeinanderfolgenden Kurssprüngen gekennzeichnete Formation beschreibt, von denen der mittlere Anstieg der höchste ist. In der technischen Analyse wird diese Formation als Anzeichen für eine Baissestimmung gewertet.

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Faktor, der für jede lieferbare Anleihe bekannt gegeben wird und der Umrechnung des Anleihenpreises auf den idealtypischen Basiswert und umgekehrt dient.

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Die Konvexität (Krümmung) bezeichnet 1.) die Nichtlinearität der Kursveränderung eines Finanzinstruments (z.B. Anleihen, Futures, Optionen), 2.) bei Anleihen ist die Konvexität ein Maß für die Änderung der Modified Duration bei einer Änderung des Zinssatzes und 3.) bei Optionen wird die Konvexität als Gamma bezeichnet.